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Fachwissen & Einblicke

Aktuelle Artikel zu Finanzforensik, OSINT-Ermittlungen, Krypto-Forensik und relevanten Entwicklungen für juristische Fachleute.

Der Beitrag liefert eine systematische Einordnung von Krypto-Mixern für die anwaltliche und Compliance-Praxis: Funktionsprinzip, Custodial und Non-Custodial Mixer, Zero-Knowledge-Proofs bei Tornado Cash, CoinJoin-Verfahren, Privacy Coins, DeFi-basiertes Layering, die jüngste Rechtsentwicklung um Sanktionierungen und Betreiberverfolgung sowie die forensischen Aufklärungsgrenzen und die Rolle zentralisierter Exchanges.
Der Beitrag liefert einen methodischen Überblick zur Krypto-Forensik für die anwaltliche und beratende Praxis: UTXO- und Account-Modell, Blockchain-Tracing, Wallet-Clustering, Common Input Ownership Heuristic, Taint-Analysis nach FIFO, Pro-Rata und Poison-Modell, Attribution über KYC und OSINT sowie Tool-Landschaft und Grenzen forensischer Analyse – mit klarem Bezug zur Mandatsarbeit.
Der Beitrag dokumentiert einen real begleiteten Krypto-Love-Scam mit 184.000 Euro Schadenssumme und beschreibt die eingesetzte forensische Methodik: Transaktionsrekonstruktion, Peel-Chain-Erkennung, Cross-Chain-Tracking zwischen TRON, Ethereum und BNB Chain, KI-gestütztes Wallet-Clustering sowie den International Preservation Request, der zur Sicherung von 112.000 Euro führte – mit Lessons Learned für die anwaltliche Mandatsarbeit.
Kryptovermögen wird in Scheidungsverfahren immer relevanter. Hohe Volatilität, anonyme Wallets und komplexe DeFi-Konstruktionen erschweren die Aufteilung im Zugewinnausgleich. Der Beitrag erläutert die rechtliche Einordnung, Bewertungsstichtag, Auskunftspflichten, steuerliche Folgen und zeigt, wann eine forensische Vermögensermittlung zur Sicherung einer fairen Aufteilung notwendig wird.
Mandanten mit Kryptoverlusten aus Betrugsfällen scheitern häufig an der Argumentation, es fehle an einem klassischen Veräußerungsvorgang. Die BFH-Rechtsprechung liefert jedoch belastbare Ansätze: wirtschaftliche Betrachtungsweise, endgültige Vermögensverluste, objektives Nettoprinzip. Der Beitrag zeigt, wie Steuerberater und Anwälte diese Argumentationslinien führen und welche Rolle die forensische Beweisaufbereitung dabei einnimmt.
Kryptoverluste durch Betrug sind steuerlich schwierig – aber nicht immer ausgeschlossen. Der Beitrag zeigt Kanzleien und Steuerberatern, wann ein Verlust nach § 23 EStG absetzbar sein kann, welche Fallgruppen in Betracht kommen und welche forensischen Nachweise Finanzbehörden 2026 für die steuerliche Anerkennung erwarten.
Banken sperren Konten, Kryptobörsen blockieren Auszahlungen – und ein Steuer-Export reicht als Nachweis nicht mehr aus. Dieser Beitrag erklärt, was DAC8 und Transfer of Funds Regulation 2026 für Rechtsanwälte und Compliance-Abteilungen bedeuten, welche Anforderungen Banken heute stellen und was ein forensischer Mittelherkunftsnachweis konkret dokumentiert.
Banken sperren Konten, Kryptobörsen blockieren Auszahlungen – und ein Steuer-Export reicht als Nachweis nicht mehr aus. Dieser Beitrag erklärt, was DAC8 und Transfer of Funds Regulation 2026 für Rechtsanwälte und Compliance-Abteilungen bedeuten, welche Anforderungen Banken heute stellen und was ein forensischer Mittelherkunftsnachweis konkret dokumentiert.
Ohne forensische Grundlage bleibt jede Strafanzeige wegen Kryptobetrug lückenhaft. Dieser Beitrag erklärt, was ein gerichtsverwertbares Blockchain-Gutachten leistet, wie OSINT-Ermittlungen Täteridentifikation ermöglichen und wann forensische Zuarbeit im Mandat entscheidend ist.
Recovery Scam: Wie Täter Anlage- und Krypto-Betrugsopfer ein zweites Mal schädigen. Merkmale, Domains, Strafrecht & forensische Handlungsoptionen für Anwälte.
Astra Veritas (astra-legalberatung.com) tritt als Anbieter zur Rückholung verlorener Kryptowährungen auf. Aus forensischer Sicht entspricht das geschilderte Vorgehen strukturell einem klassischen Recovery-Scam. Die Analyse zeigt typische Zahlungsstrukturen, Vorauszahlungsforderungen und fehlende Leistungserbringung. Eine methodisch dokumentierte Blockchain-Auswertung ist für Straf- und Zivilverfahren entscheidend.
CAPITALIKO (capitaliko.com) wirbt mit hohen Renditen im Online-Trading. Hinweise auf fehlende Regulierung und Auszahlungsprobleme geben Anlass zur Vorsicht.
Berg Fin und Berg Finance stehen im Verdacht problematischer Trading-Strukturen. Der Beitrag beleuchtet Zahlungsstromanalyse, Krypto-Forensik und gerichtsfeste Aufarbeitung.
Erfolg im Kampf gegen Krypto-Betrug: Bei SimpleSwap gesicherte Bitcoin konnten eingefroren, behördlich sichergestellt und vollständig an den Geschädigten zurückgeführt werden. Der Fall zeigt, dass konsequentes Vorgehen auch im Bereich Kryptowährungen wirkt.
Bei Kryptobetrug müssen Verluste nicht endgültig sein: Zentralisierte Stablecoins wie USDT oder USDC können unter bestimmten Voraussetzungen eingefroren werden. So lassen sich gestohlene Gelder sichern und rechtliche Schritte effektiv vorbereiten.