Blog

Fachwissen & Einblicke

Aktuelle Artikel zu Finanzforensik, OSINT-Ermittlungen, Krypto-Forensik und relevanten Entwicklungen für juristische Fachleute.

Falsche Namen, Briefkastenfirmen und virtuelle Adressen bedeuten heute nicht, dass Betrüger unerkannt bleiben. Professionelle OSINT-Ermittlungen verknüpfen öffentlich verfügbare Informationen mit Blockchain-Forensik und technischen Analysen, um Täterstrukturen sichtbar zu machen. Erfahren Sie, wie Open Source Intelligence Rechtsanwälte, Unternehmen und Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen unterstützt.
Flossen Vermögenswerte über Wallets mit Bezug zur Huione Group? Für Kanzleien, Unternehmen und Behörden zählt eine belastbare Einordnung. Wir erklären die FinCEN-Maßnahmen, die Liquidation von Huione Pay und H-Pay und zeigen, wie gerichtsverwertbare Blockchain-Forensik Ansprüche und Ermittlungen stützt.
USDC ist einer der wenigen großen Krypto-Assets, die Circle zentral einfrieren kann. Für Rechtsanwälte, Insolvenzverwalter und Ermittlungsbehörden eröffnet das einen praktischen Hebel zur Vermögenssicherung. Wir erklären die Blacklist-Funktion, bekannte Fälle und die Voraussetzungen für eine gerichtsverwertbare Aufklärung.
Polygon ist schnell, günstig und international, das nutzen auch Täter. Wie gerichtsverwertbare Krypto-Forensik Vermögensverschiebungen für Anwälte und Unternehmen aufdeckt.
Cross-Chain-Vorgänge auf Arbitrum sind forensisch anspruchsvoll: Sequencer-Logik, Delayed Inbox, Router- und Gateway-Architektur erfordern eine saubere methodische Trennung von belegbaren On-Chain-Fakten und Interpretation. Wir zeigen ein reproduzierbares Untersuchungsraster für die professionelle Aufarbeitung von Arbitrum-Swaps — als Grundlage für gerichtsverwertbare Berichte.
Wie künstliche Intelligenz die Krypto-Forensik verändert: Wallet-Clustering, Graphanalyse, Cross-Chain-Tracing und Behavioral Analysis und wo die Grenzen liegen.
Der Fallbericht dokumentiert ein real begleitetes Mandat mit forensischer Aufbereitung, anschließender behördlicher Sicherung von rund 35.000 Euro auf einer Krypto-Exchange und einem abgewehrten Recovery-Scam-Versuch über 5.800 Euro. Mit methodischen Hinweisen und Lessons Learned für Anwälte, Compliance-Verantwortliche und Strafverteidiger in vergleichbaren Mandaten.
Der Beitrag liefert eine systematische Einordnung von Krypto-Mixern für die anwaltliche und Compliance-Praxis: Funktionsprinzip, Custodial und Non-Custodial Mixer, Zero-Knowledge-Proofs bei Tornado Cash, CoinJoin-Verfahren, Privacy Coins, DeFi-basiertes Layering, die jüngste Rechtsentwicklung um Sanktionierungen und Betreiberverfolgung sowie die forensischen Aufklärungsgrenzen und die Rolle zentralisierter Exchanges.
Der Beitrag liefert einen methodischen Überblick zur Krypto-Forensik für die anwaltliche und beratende Praxis: UTXO- und Account-Modell, Blockchain-Tracing, Wallet-Clustering, Common Input Ownership Heuristic, Taint-Analysis nach FIFO, Pro-Rata und Poison-Modell, Attribution über KYC und OSINT sowie Tool-Landschaft und Grenzen forensischer Analyse – mit klarem Bezug zur Mandatsarbeit.
Der Beitrag dokumentiert einen real begleiteten Krypto-Love-Scam mit 184.000 Euro Schadenssumme und beschreibt die eingesetzte forensische Methodik: Transaktionsrekonstruktion, Peel-Chain-Erkennung, Cross-Chain-Tracking zwischen TRON, Ethereum und BNB Chain, KI-gestütztes Wallet-Clustering sowie den International Preservation Request, der zur Sicherung von 112.000 Euro führte – mit Lessons Learned für die anwaltliche Mandatsarbeit.
Kryptovermögen wird in Scheidungsverfahren immer relevanter. Hohe Volatilität, anonyme Wallets und komplexe DeFi-Konstruktionen erschweren die Aufteilung im Zugewinnausgleich. Der Beitrag erläutert die rechtliche Einordnung, Bewertungsstichtag, Auskunftspflichten, steuerliche Folgen und zeigt, wann eine forensische Vermögensermittlung zur Sicherung einer fairen Aufteilung notwendig wird.
Mandanten mit Kryptoverlusten aus Betrugsfällen scheitern häufig an der Argumentation, es fehle an einem klassischen Veräußerungsvorgang. Die BFH-Rechtsprechung liefert jedoch belastbare Ansätze: wirtschaftliche Betrachtungsweise, endgültige Vermögensverluste, objektives Nettoprinzip. Der Beitrag zeigt, wie Steuerberater und Anwälte diese Argumentationslinien führen und welche Rolle die forensische Beweisaufbereitung dabei einnimmt.
Kryptoverluste durch Betrug sind steuerlich schwierig – aber nicht immer ausgeschlossen. Der Beitrag zeigt Kanzleien und Steuerberatern, wann ein Verlust nach § 23 EStG absetzbar sein kann, welche Fallgruppen in Betracht kommen und welche forensischen Nachweise Finanzbehörden 2026 für die steuerliche Anerkennung erwarten.
Banken sperren Konten, Kryptobörsen blockieren Auszahlungen – und ein Steuer-Export reicht als Nachweis nicht mehr aus. Dieser Beitrag erklärt, was DAC8 und Transfer of Funds Regulation 2026 für Rechtsanwälte und Compliance-Abteilungen bedeuten, welche Anforderungen Banken heute stellen und was ein forensischer Mittelherkunftsnachweis konkret dokumentiert.
Banken sperren Konten, Kryptobörsen blockieren Auszahlungen – und ein Steuer-Export reicht als Nachweis nicht mehr aus. Dieser Beitrag erklärt, was DAC8 und Transfer of Funds Regulation 2026 für Rechtsanwälte und Compliance-Abteilungen bedeuten, welche Anforderungen Banken heute stellen und was ein forensischer Mittelherkunftsnachweis konkret dokumentiert.